Projekt

Aus Geschäftsbericht 2022

Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit – sie ist das Ergebnis eines bewussten Lebensstils. Die Maria-Streibich-Stiftung richtet ihren Fokus konsequent auf Prävention, gesunde Lebensspanne und Longevity, um Menschen ein selbstbestimmtes und gesundes Altern zu ermöglichen.

Ausgangspunkt ist ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis, das körperliches, mentales und soziales Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigt. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Ein Großteil der Erkrankungen und Todesfälle in westlichen Gesellschaften ist lebensstilbedingt. Genau hier setzt die Stiftung an – mit dem Ziel, Prävention vom Randthema ins Zentrum von Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitssystem zu rücken.

Prävention als Schlüssel zu gesunder Langlebigkeit

Im Mittelpunkt stehen zehn zentrale Lebensstilfaktoren, darunter Ernährung, Bewegung, Schlaf, mentale Gesundheit, soziale Bindungen und Stressregulation. Ergänzt werden diese durch aktuelle Erkenntnisse aus der Alternsforschung, zur Biologie des Alterns sowie zu Umwelt- und Lebensstilfaktoren, die den Alterungsprozess beschleunigen oder verlangsamen können. Der Fokus liegt dabei nicht auf Einzelmaßnahmen, sondern auf dem Zusammenspiel aller Faktoren über die gesamte Lebensspanne hinweg.

Die Stiftung versteht sich nicht als forschende Institution, sondern als Übersetzerin wissenschaftlicher Erkenntnisse in verständliche, praxisnahe Orientierungshilfen. Ziel ist es, Menschen frühzeitig zu befähigen, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen, und zugleich Impulse für eine Transformation des Gesundheitssystems von einem „Reparaturbetrieb“ hin zu echter Präventionskultur zu geben.

Durch gezielte Förderung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und skalierbare Projekte möchte die Maria-Streibich-Stiftung messbare Wirkung erzielen – für mehr gesunde Lebensjahre, weniger Multimorbidität und eine Gesellschaft, in der gesundes Altern möglich und selbstverständlich wird.

Prävention