Mutterboden

Mutterboden – Lebensbasis ohne Lobby
Humusboden ist weit mehr als Erde unter unseren Füßen: Er ist Lebensraum für Milliarden von Mikroorganismen, speichert Wasser und Nährstoffe und bindet große Mengen CO₂. Gleichzeitig ist er massiv bedroht – durch intensive Landwirtschaft, Erosion, Versiegelung und den Verlust organischer Substanz. Weltweit gehen jedes Jahr Milliarden Tonnen fruchtbaren Bodens verloren, mit gravierenden Folgen für Ökosysteme und Gesellschaft.
Ein zentraler Hebel für Klimaschutz und Ernährung
Der Bericht zeigt eindrücklich, welches Potenzial im Schutz und Aufbau von Humusböden liegt. Schon geringe Zuwächse an Humus können große Mengen CO₂ binden und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit von Böden erhöhen. Humusbildung wirkt dabei mehrfach:
—als Kohlenstoffspeicher für den Klimaschutz
—als Wasserspeicher gegen Dürre und Hochwasser
—als Grundlage fruchtbarer Landwirtschaft und gesunder Ernährung
Wege aus der Bodenkrise
Vorgestellt werden konkrete Lösungsansätze für eine nachhaltige und regenerative Landwirtschaft, darunter Humusaufbau durch organische Düngung, vielfältige Fruchtfolgen, reduzierte Bodenbearbeitung und den Schutz der Bodenbiodiversität. Der Bericht macht deutlich: Der Erhalt fruchtbarer Böden ist eine zentrale Zukunftsaufgabe.
Engagement für eine lebenswerte Zukunft
Die Maria-Streibich-Stiftung versteht sich als Impulsgeberin dort, wo politische oder wirtschaftliche Interessen nicht ausreichen. Mit Aufklärung, Projektförderung und dem ONE-HEALTH-Ansatz verbindet sie Boden-, Klima-, Umwelt- und Gesundheitsfragen zu einem ganzheitlichen Handlungsrahmen. Der Geschäftsbericht 2024 ist damit nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern ein klarer Aufruf zum Handeln.
